Projekt Komet: Kompetenzmessung der Studierenden an sechs Höheren Fachschulen Pflege

In der Schweiz sind die Lehrpläne der Höheren Fachschulen Pflege kompetenzorientiert aufgebaut. Mit dem ursprünglich von Professor Rauner und seinen Mitarbeitenden an der Universität Bremen entwickelten Verfahren mit dem Namen „KOMET“ haben in den letzten Jahren sechs Bildungszentren im BGS (Aargau, Basel, Bern, Solothurn, Winterthur, Zentralschweiz) die Kompetenzen der Studierenden gemessen und damit die Wirkung der Ausbildung überprüft.
Die Resultate zeigen, dass die Studierenden bei der Lösung von komplexen Aufgaben ein hohes Kompetenzniveau erreicht haben. Nicht unerwartet ergaben die Messungen auch, dass eine gute Kooperation zwischen Theorie und Praxis auf die Kompetenzentwicklung eine positive Wirkung hat. Die erste Phase des Projekts wurde im letzten Herbst abgeschlossen, die Resultate der begleitenden Forschung wurden durch Professor Rauner und seinem Team in einem ausführlichen Bericht dokumentiert. Zum ersten Mal ist es also möglich, die Wirkung der kompetenzorientierten Ausbildung im Bereich Pflege HF an den beteiligten Bildungszentren durch entsprechende Forschungsergebnisse zu belegen. Der BGS hat sich nun entschlossen, das Projekt in einer zweiten Phase weiterzuführen. Dazu ist allerdings eine Ausweitung der am Projekt beteiligten Institutionen notwendig, allenfalls unter Einschluss der Sekundarstufe II (FaGe). Um eine Weiterführung der Forschungsarbeiten im Projekt KOMET zu gewährleisten, wurde die OdASanté für eine Übernahme einer Co-Trägerschaft angefragt, sie wird im Juni 2016 darüber entscheiden.
Zwei Artikel zum Projekt KOMET von Irène Moser und Oliver Manchia, erschienen in der SBK-Zeitschrift „Krankenpflege“, beschreiben das Projekt etwas ausführlicher. Für weitere Informationen zum Projekt oder bei Interesse an einer Beteiligung freuen wir uns über einen Kontakt mit der Geschäftsleitung BGS (hans-peter.karrer@bgs-ch.ch).


Die beiden Artikel finden Sie als Download nebenan.

Pflegeberufe boomen - Mangel bleibt

aus der Luzerner Zeitung vom 18. April 2016